Fernwärme - Die Blockheizkraftwärme in Nord und Süd-Ost
Zu Beginn der 1990er Jahre beschließt die Ewa anstelle der Versorgung von Rositz aus eine eigenständige Ferwärmeversorgung für Altenburg aufzubauen. Die beiden mit Erdgas betriebenen Blockheizkraftwerke (BHKW) in Nord und Südost, die 1993 bzw. 1995 erbaut wurden, bieten den Vorteil der sogenannten Kraft-Wärme-Kopplung. Neben Wärme wird durch die Erdgasmotoren über Generatoren auch Strom erzeugt. Die beiden BHKW-Anlagen sind nahe am jeweiligen Verbrauchsort errichtet um kurze Wege für die unterirdisch verlegten Fernwärmeleitungen und damit geringe Transportverluste zu gewährleisten.
Mit dem Betrieb der Blockheizkraftwerke Altenburg Nord und Südost kann etwa die Hälfte des Altenburger Strombedarfs in der Stadt selbst hergestellt werden.
Technische Daten:
| | BHKW Nord | BHKW Südost | | Trassenlänge | 15.225 m | 5.139 m | | Hausanschlussstationen | 135 Stück | 45 Stück | | Anschlusswert | 45 MW | 15 MW | | Elektrische Leistung | 6.500 kW | 3.000 kW | | Thermische Leistung | 53.400 kW | 19.300 kW | | Gasmotoren | 5 | 3 | | Brennstoffnutzungsgrad | 86 % | 83 % | | Kessel | 3 | 2 | | Investitionen | 10,3 Mio Euro | 5 Mio Euro |
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